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Mendelssohn: Hebriden und "Italienische"

„Mendelssohns „Hebriden“-Ouvertüre war einmal keine naturalistisch wogende, nebelverhangene Klang-Landschaft. Vielmehr kammermusikalisch klar, absolut durchhörbar, mit wechselndem Fokus auch auf Mittel- und Unterstimmen, die geradezu herausgezoomt wurden. Hochdifferenziert und gekonnt dosiert die Dynamik, so dass der Gesamtklang selbst im Fortissimo perfekt in Balance blieb. [...] Ein begeisternder, detailreicher Orchesterklang auch in Mendelssohns „Italienischer“ Symphonie. Mediterrane Farbigkeit in tiefenscharf durchleuchteter Transparenz. Südlich flirrende Luft und pulsierende Freude im Kopfsatz, ein beflügeltes Allegro. Der Streicherapparat so kompakt zurückgehalten, dass alle Bläsereinsätze konturreich hervortraten. Das Andante streng und düster wie eine antike römische Ruinenlandschaft unter dunklen Zypressen, ein gedankenverlorener Trauerzug unten in den markant zügigen Bässen. Eine staunenswerte Präzision selbst noch im Presto: das Saltarello-Finale mit bebenden Triolen und pointiert gemeinsam geschwungenen Holzbläser-Trillern.“

Schwäbisches Tagblatt (18.05.2026)

Bach: Weihnachstoratorium

„Die gelungene Aufführung ist auch dem exzellenten, durchsichtig agierenden Tübinger Ensemble „Camerata viva“ zu verdanken: wandlungsfähige Streicher; ein zuverlässiges Continuo mit Cello, Kontrabass, Fagott und Positiv; hervorragende Holzbläser, schallende Trompeten und klingende Pauken.“

Neue Würtembergische Zeitung (09.12.2025)

Heinichen: Messe D-Dur

„Auch im letzten Stück des Konzerts mit Johann David Heinichens Messe in D-Dur vermittelte sich die Freude aller Mitwirkenden am Musizieren. Mit scheinbarer Leichtigkeit bewältigten die Musiker das anspruchsvolle Werk. Sophie Roth beeindruckte mit ihrem atemberaubenden Solo-Spiel der Travers-Flöte.“

Südkurier (09.04.2025)

Haydn: Schöpfung

„So verblüffend viele Orchesterdetails hat man in der Stiftskirche noch nie gehört: eindrucksvoll das nachtschwarz delirierende „Chaos“ zu Beginn, das plötzlich den Raum aufsprengende Licht. Magisch der allmählich heraufziehende Sonnenaufgang. Die lautmalerischen Klang-Bilder hatten unglaublich starkers Kolorit, die Bläser-Soli klangen erstaunlich nah.“ Schwäbisches Tagblatt (19.11.2024)

Haydn: 1. Sinfonie und Schöpfungsmesse

„Ein festlich großer Orchesterklang, hellwach, lustvoll zupackend, […]. Camerata viva und Stiftskirchen-Kantorei liefen zur Höchstform auf.“ Schwäbisches Tagblatt (18.07.2023)

Bach: Weihnachstoratorium

„Rückgrat dieser sehr bewegenden Aufführung bildete die Camerata viva Tübingen, die dem „viva“ in ihrem Namen durchgängig alle Ehre machte und insbesondere durch die Brillanz der vielfältigen Solopartien ihre hohe spieltechnische Kompetenz demonstrierte.“

Rhein-Neckar-Zeitung (06.12.2022)

Spohr: Die letzten Dinge

„Gelassene Würde und gesetzt monumentaler, verhaltener Pomp, von der Camerata viva ausgeleuchtet mit Beethoven-geschulten, mild abgetönten Farbmischungen und klassizistisch klaren Linienführungen.“ Reutlinger Generalanzeiger (11.12.2022)

Cherubini: Requiem

„Nobel majestätisch das Klangbild der Camerata viva, ein samtig symphonischer Mischklang, aus dem sich immer wieder einzelne solistische Farben lösten, ohne stark hervorzutreten. Das Oboen-Solo im „Agnus Dei“ eine schlichte sanfte Geste, kaum mehr als ein herabfallendes Blütenblatt. Große Linienführungen auch hier: die dahineilenden Streicher im „Dies Irae“, die sich aufschaukelnde Blechbläser-Fanfaren.“ Schwäbisches Tagblatt (22.03.22)

Bach: Kantaten

„So gemeinschaftlich war das konzertierende Miteinander, so ansteckend die Musizierfreude, die den Hörer mit hineinnahm.“ Schwäbisches Tagblatt  (21.07.2021)

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